
«Wer nicht Herr seiner selbst ist,
ist sehr leicht einnehmbar»
Dieser Gedanke von Antonio Rosmini
kann sowohl für eine einzelne Person,
als auch für eine ganze Gesellschaft gelten:
Er galt für das Römischen Reich
und gilt auch jetzt für dieses nachchristliche Europa.
Ein Europa, das seine Identität verkennt,
Angst vor seiner Geschichte hat,
und diese folglich auch nicht auseinandernehmen kann.
Es vergisst sie einfach.
M.G
In unserer Gesellschaft gibt es längst keine Formen mehr für die Verarbeitung von Leid. Damals war dies die Aufgabe von bestimmten symbolisch komplexen Riten. Integraler Bestandteil und somit das, was den therapeutischen Effekt sicherstellen sollte, war die Teilnahme in der Gruppe.
In diesem christlichen und nihilistischen Westen