Ideen, die das Blut zum Kochen bringen.
Ideen, die die Gemüter anregen.
Ideen, die einen nicht schlafen lassen.
Ideen, für die es sich zu leben
und manchmal zu sterben lohnt.
Unsere Gesellschaft hat Hunger nach Ideen,
nicht nur nach technologischen Innovationen,
auch wenn diese gut und nützlich sind,
sondern nach Ideen, die Orientierung geben,
die nähren,
die unseren Tagen Licht geben,
auch den dunkelsten.
Europa scheint ein Teich zu sein,
in dieser Hinsicht,
in dem sich Frösche und Schlangen, Kröten und Mücken tummeln.
Warum produziert die europäische Kultur keine Ideen mehr?
Auch, um auf diese Frage zu antworten, braucht es überragende Ideen:
einen Gedanken, einen Geistesblitz.

In unserer Gesellschaft gibt es längst keine Formen mehr für die Verarbeitung von Leid. Damals war dies die Aufgabe von bestimmten symbolisch komplexen Riten. Integraler Bestandteil und somit das, was den therapeutischen Effekt sicherstellen sollte, war die Teilnahme in der Gruppe.
In diesem christlichen und nihilistischen Westen