Die große Kunst ist loszulassen

Die große Kunst ist loszulassen:

sich bemühen, manchmal auch kämpfen,

und dann den Griff nachlassen zu können.

Die große Kunst zu lernen

ist die freie Abwechslung

zwischen Spannung und Entspannung,

Kampf und Ruhe,

Stille und dem wirkungsvollen Wort,

Feuer und Wasser:  kreative Ausgeglichenheit

der Gegensätze.

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Das poetische Universum

Aufbrechen von der eigenen Unwissenheit zu einem Weg des Entdeckens

Es gibt Worte, über die man immer unterschiedliche Dinge sagen kann, Einstellungen und grundsätzliche Haltungen, wesentliche Optionen des Spektrums der menschlichen Möglichkeiten äußern kann.

Nehmen wir das Wort „Demut“. Es kann in unzähligen Weisen angegangen werden. Eine von diesen, deren Augenfälligkeit mich ständig beeindruckt, ist, dass heute das Studium des Menschen und gleichzeitig das des Kosmos tatsächlich eine solche Demut von uns fordert, die wesentlich von der Anerkennung herrührt – die vielleicht niemals so klar gewesen ist – all der Dinge, die wir nicht wissen.

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Die Verzweiflung auflösen

Oft fühlen wir auf diese Weise, aber je mehr die Verzweiflung nicht  angenommen wird, desto mehr wird sie  verdrängt….Unseren Gemütszustand anzuerkennen, mit ihm zu bleiben um seine Gründe zu hören, ist der erster Schritt um die Verzweiflung aufzulösen.

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Die Werantwortung der Entscheidung

Es ist sehr schwierig in dieser Zeit zu leben.

Die Unsicherheiten scheinen zu steigen

und gleichzeitig

warten neue Herausforderungen  auf uns .

Wir stehen auf Messers Schneide

aber es liegt an  jedem von uns

dieser Zeit einen Sinn zu geben.

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Hast du Angst?

Hast du Angst? In diesem Moment

hast du Angst? Höre sie an

mit  großer Freundlichkeit,

mit Ruhe.  Verneine sie nicht.

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Bewusstsein

Der bewusste Geist ist warm,

und er ist gemütlich.

Er ist wie eine warme Zuflucht

zu der du immer zurückkommen kannst.

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Wächst die Wut in den Herzen der Menschen

 

An der Endstation  der Geschichte angekommen

wächst die Wut im Herzen des Menschen

wenn er sich gezwungen fühlt

wenn er sich nicht respektiert fühlt

wenn er Gewalt erleidet.

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In stürmischen Wassern fahren

Zu einem gewissen Zeitpunkt verliert man die Route, und man weiß auch nicht genau warum. Und in stürmischen Wassern zu fahren, ist nicht einfach aber es bestärkt das Vertrauen und macht den Anspruch niedriger, dass alles von dir abhängt.

Vielleicht man muss anderen Winden folgen um nicht dahin zu kommen, wo du dir vorgenommen hast, anzukommen, sondern da wo es nötig ist, dass du ankommen musst. Und die Geduld, nicht alles sofort zu verstehen, ist eine Tugendübung.

Vielleicht ist alles, was zu tun nötig ist, einfach NICHTS ZU TUN. Diese existenzielle Ungewissheit nicht zu erdrücken, sondern einen Platz im Inneren vorzubereiten um sie aufzunehmen. Das ist eine Zeit, die uns auf die Ungewissheit nicht vorbereitet, sie lehrt uns nicht wie sie zu leben ist. Es gibt keinen Platz für das Zögern.

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Sich Frieden Schenken

Bruder, wenn Du Frieden willst,

Schenk Dir Frieden, der Frieden

Er ist nur dein Herz,

Befreit

Bruder, wenn Du Liebe willst,

werde sie. Du bist die Liebe:

Alle Liebe, die Du suchst.

Fordere aber nicht den Frieden von der Welt.

Und verlange die Liebe von Niemandem.

Den Frieden gibst Du.

Mach ihn

Jeden Tag mit deinen Händen.

Und gib Du die Liebe.

Gib Dich hin, rausche, erstrahle:

Sei glücklich.

Indem Du die Liebe schenkst, bekommst Du sie

Im Überfluss.

 

Marco Guzzi

Wenn Du traurig bist….

Wenn Du heute Morgen traurig bist

ruhe dich in dem Bewusstsein

deiner Traurigkeit aus.

Wenn du heute Morgen sehr wütend bist,

ruhe dich in dem Bewusstsein

deiner Wut aus.

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